Montag, 14. November 2011

Italien 2011

Von 28.10. bis 01.11.2011 fand wieder das alljährliche Höhlenforschertreffen im Rahmen der Italienischen Verbandstagung, diesmal in Norditalien statt. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in der Nähe des Gardasees in der Ortschaft Negrar statt. Traditionellerweise wurde auch heuer wieder ein Verkaufsstand in der Speleo Bar betreut, wo Gösser-Bier, Apfelstrudel, Sacher-Torte und Gulaschsuppe angeboten wurden.

Drei von uns nutzten einen der herrlichen Herbsttage um die bekannte Schachthöhle „Spluga de la Preta“ zu befahren. Dabei konnten wir bis in eine Tiefe von etwa 160 m absteigen. Besonders beeindruckend ist der 131 m tiefe Einstiegsschacht der Höhle.
Teilnehmer: Heidrun André, Ernest und Taraneh Geyer, Franz Schmidt, Monika Steinberger und Robert Seebacher.

Donnerstag, 29. September 2011

Weiterer Tiefenvorstoß im Voodoo-Canyon

Am 25. und 26.09.2011 wurden von Heidrun André, Neil Pacey und Robert Seebacher zwei Forschungstouren in den Voodoo-Canyon (1543/225 a-c) durchgeführt. Vorrangiges Ziel war die weitere Erforschung des Tiefensystems, welches erst am vorletzten Tag des Forscherlagers „Sub-Glacies-2011“ im August dieses Jahres entdeckt werden konnte.
Am ersten Tag musste zuerst die Abseilpiste in der Dachstein-Südwand eingebaut werden. Dann ging es in den Höhlenteil „Neuer Weg“, wo im Bereich „Don´t panic“ ein stark bewetterter Canyon und ein Gang auf 81 m Länge erforscht und vermessen werden konnten. Weiters wurden sämtlichen Seile (200 m) und Verankerungen aus diesem Höhlenteil ausgebaut und bis zum Eingang mitgenommen. Als bewährtes Quartier diente wieder die Seethalerhütte auf 2740 m Seehöhe.
Am zweiten Forschungstag stand ein langer Vorstoß ins Schachtsystem „The dark side of the wall“ und dessen Fortsetzung, dem „Südwand-Canyon“ auf dem Programm.
Schwer bepackt musste das Team zuerst die drei Engstellen des „Voodoo-Chilly“ überwinden, bevor es durch geräumige Schächte und Canyons zum Umkehrpunkt bei – 272 m hinunterging.
Der Vorstoß in den „Südwand-Canyon“ wurde mit insgesamt 260 m Seil, 30 Verankerungen und 2 Bohrli-Akkus durchgeführt. Leider gestaltete sich die Forschung schwieriger als erwartet, da viele kleine Stufen (3-10 m) im Canyon eingebaut werden mussten. Die insgesamt 65 m tiefe riesige Schachtstufe des „Donnerschachtes“ entlohnte jedoch alle Mühen.
Auf dessen Sohle war ein Kletteraufstieg von 9 m erforderlich, um wieder in den Hauptcanyon zu gelangen. Dieser zieht wieder mit kleineren Stufen weiter in Richtung Westen.
Plötzlich tat sich erneut ein riesiger Schachtraum auf (Back to black). Mit den letzten drei Verankerungen gelang es noch 18 m in den riesigen Schacht abzuseilen. Dann war Schluss. Die erreichte Tiefe am Umkehrpunkt beträgt 386 m. Der Schacht ist mindestens 60-70 m tief und es konnte ein gewaltiger Canyonraum eingesehen werden.
Die Entfernung zu den direkt darunter liegenden Teilen der Südwandhöhle (1543/28) verringerte sich auf etwa 500 m.
Die neue Tiefe des Voodoo-Canyon beträgt durch die akutllen Forschungen nun +- 447 m. Die vermessene Gesamtlänge stieg um 317 m auf 3.189 m.

Mittwoch, 21. September 2011

Vereinsausflug ins Katerloch

Am 17.09.2011 veranstaltete der Verein einen Ausflug ins Katarloch bei Weiz. Insgesamt nahmen an der Fahrt 29 Personen teil und konnten die beeindruckende Tropfsteinhöhle im Grazer Bergland bestaunen.
Anschließend fuhren wir auf die Sommeralm, wo wir in der Stoakogl-Hütte einen gemütlichen Nachmittag verbrachten. Am Abend ging es mit dem Bus der Taupltizalm Straßen AG wieder zurück nach Bad Mitterndorf.

Mittwoch, 7. September 2011

Forschungswoche "Sub-Glacies IV" am Dachstein

Von 13. bis 21. August 2011 fand bereits zum vierten Mal eine Forscherwoche im Bereich des Dachstein-Südrandes und des Hallstätter-Gletschers statt. Als bewährter Stützpunkt des Folas "Sub-Glacies IV" diente wieder die Seethaler-Hütte auf 2740 m Seehöhe.
Folgende Personen waren an den Forschungen beteiligt:
Heidrun André (9 Tage), Ernest Geyer (5 Tage), Andreas Glitzner (5 Tage), Rebecca Lawson (9 Tage), Neil Pacey (9 Tage), Lukas Plan (2 Tage), Franz Schmidt (3 Tage) und Robert Seebacher (9 Tage).
Bei diesem Lager stand hauptsächlich die weitere Erforschung der Großhöhle Voodoo-Canyon (1543/225) im Vordergrund. Es sollte versucht werden die zahlreichen Fortsetzungen der Höhle aufzuarbeiten und diverse Hauptfortsetzungen zu lokalisieren. Dazu wurde meist mit mehreren Teams parallel gearbeitet. Es stellte sich dabei aber schnell heraus, dass viele der aussichtsreichen Fragezeichen keine lohnenden Fortsetzungen besitzen. Gearbeitet wurde in sämtlichen Bereichen der Höhle. Hinter dem Vogonenwurm gelang es neben der Aufarbeitung zahlreicher Nebenstrecken einen großen, stark bewetterten Canyon zu entdecken. Diese Passage führt in Richtung Norden, endet aber sehr versturzgeprägt an einem gefährlichen Aufstieg.
Im Bereich des Neuen Weges gelang es die Schlote der Sommerfrische zu bezwingen. Diese führen (+26 m und +30 m) zum bisher höchsten Punkt des Voodoo-Canyons auf + 62 m. Leider endet die extrem stark bewetterte Passage an unüberwindbaren Engstellen.
Am westlichsten Ende des Neuen Weges gelang die Entdeckung eines weiteren Einganges (1543/225 c), welcher in der zentralen Dachstein-Südwand ausmündet und von außen äußerst schwierig zu erreichen wäre.
Bei der selben Tour gelang es weiters einen stark bewetterten 32 m tiefen Schacht zu entdecken. Dieser mündet nach einem weiteren 12 m-Absteig in einen engräumigen Horizontalteil. Hinter einer Engstelle (Don´t panic) musste an einer weiteren Schachtstufe wegen Seilmangels umgekehrt werden.
Gegen Ende der Expedition erbrachte die Erweiterung einer extrem bewetterten Engstelle (Voodoo-Chilly) einen schönen Erfolg. Unmittelbar dahinter führt eine geräumige Schachtfolge in die Tiefe (The dark side of the wall; P 48, P 25, P 9, P 75, P 26, P 20, P 20). In nur zwei Vorstößen gelang es hier bis -272 m vorzudringen. Hinter einer 50 m langen, 20 m breiten und 40 m hohen Halle (Herz aus Gold) leitet ein geräumiger Canyon weiter in die Tiefe.
Insgesamt erbrachten die diesjährigen Forschungen im Voodoo-Canyon mehr als einen Kilometer Neuland, wodurch sich eine neue vermessene Gesamtlänge von 2.872 m ergibt. Die Niveaudifferenz erhöhte sich auf +- 334 m.
Die Suche nach neuen Eingängen in der Dachstein Südwand zwischen Dachsteinwarte und Südverschneidung verlief leider negativ.
Am Gjaidstein gelang es in zwei Aktionen das zentral in der Westwand gelegene Gjaidsteinloch (1543/212) zu erreichen und zu erforschen. Der Abstieg durch die Wand gestaltete sich sehr schwierig und konnte nur durch Funkeinweisung bewerkstelligt werden. Die Höhle selber konnte schließlich auf 29 m Länge erforscht und vermessen werden.
Gedankt sei an dieser Stelle Herrn Karl Höflehner von den Planai-Hochwurzen-Bahnen, sowie dem Hüttenwirt Wilfried Schrempf und seinem Personal für die freundliche Unterstützung des Forscherlagers.

Donnerstag, 4. August 2011

Neue Riesenhöhle im Toten Gebirge

Am 31.07.2011 erfolgte eine weitere Forschungstour in die Untere Brettstein Bärenhöhle. Die Teilnehmer waren erneut Robert und Sebastian Seebacher.
Ziel der Tour war es, die hinter der stark bewetterten Engstelle „Joghurtquetsche“ gelegenen weiterführenden Gänge zu erforschen.
Bereits vor der Engstelle wurden zwei kurze Seitenäste aufgearbeitet. Diese endeten jedoch schon nach wenigen Metern.
Die Hauptfortsetzung erwies sich hingegen als ausgesprochen ergiebig.
Nach einem vorerst eher kleinräumigen Teil, gelang es in die 20 m lange Kalzithalle zu gelangen. Von dort musste in Richtung Nordwesten in einem aufwärts führenden, stark bewetterten Canyon, an einer Kletterstelle umgekehrt werden.
Ein von der Halle nach Südosten führender Gang endete nach rund 50 m an einer bewetterten Engstelle. Hier ist es vermutlich möglich durch Ausgraben noch weiteres Neuland zu entdecken.
Ein von der Halle in Richtung Südwesten führender, stark bewetterter, 2 m hoher und 1 m breiter Gang führte die Forscher schließlich in einen 5-7 m hohen und 2-4 m breiten Gang. Diese großartige Passage konnte 30 m in Richtung Nordwesten und 60 m in Richtung Südosten erforscht werden. Im Nordwesten endet der Gang an einem Lehmsiphon. In Richtung Südosten wurde hingegen auf offener Strecke im großräumigen Gang wegen Zeitmangels umgekehrt.
Es gelang bei dieser 7,5-stündigen, sehr erfolgreichen Forschungstour 332 m Neuland zu vermessen. Dadurch erhöhte sich die Gesamtlänge der Unteren Brettstein Bärenhöhle auf 5.022 m.
Das Tote Gebirge ist nun also um eine Riesenhöhle reicher.


Dienstag, 2. August 2011

Ghar-e-Bournic (Iran) – Vertikaldifferenz über 200 m

Vom 14. bis 15. Juli 2011 wurden die Vermessungsarbeiten in der Ghar-e-Bournic, Herandeh, IRAN, fortgesetzt. Das Biwak wurde vor dem Höhleneingang aufgeschlagen.
Teilnehmer: Mehran Hamidi, Ernest Geyer
 Am ersten Tag wurde die sog. Stachelschwein-Passage (Gozargah-e-Joojehtighi) vermessen – das Gangsystem führt vom Eingang in Richtung Süden und erreicht den derzeit höchsten Punkt der Höhle mit 47 m über dem Eingangsniveau. Dieser Teil wird gelegentlich von Stachelschweinen bewohnt – zahlreiche Stachel konnten in diesem Bereich vorgefunden werden!
Am zweiten Tag wurde die Vermessung in den tieferen Teilen der Höhle weitergeführt. Neben kleineren Gängen, die meist verstürzt oder unschliefbar endeten konnte die sog. Sternenhalle (Talar-e-Setaregan) - mit einer Länge von 57 m und einer Breite von bis zu 27 m - vermessen werden. In diesem Bereich befindet sich der derzeit tiefste Punkt der Höhle mit -190 m unter dem Eingangniveau. Weitere Gangfortsetzungen sind hier vorhanden, die das Ziel der nächsten Forschungstour sein werden. Auch in den tiefen Teilen konnte immer wieder leichte Wetterführung festgestellt werden. Am Rückweg wurde noch ein Verbindungsgang zwischen der Feldermauskammer und der Stalagmitenhalle vermessen.
Die aktuelle Länge der Höhle erhöht sich auf 2.758 m bei einer neuen Niveaudifferenz von 237 m (-190 m, +47 m).

Samstag, 23. Juli 2011

Neuland in der Unteren Brettstein Bärenhöhle

Trotz starken Regens unternahmen Robert und Sebastian Seebacher am 22. Juli 2011 eine Forschungstour in die Untere Brettstein Bärenhöhle. Dieses Objekt wurde in den 1990er-Jahren durch den VHO intensiv bearbeitet und auf rund 4,5 km Gesamtganglänge vermessen. Dennoch blieben zahlreiche Fortsetzungen unbearbeitet, welche gute Möglichkeiten für weitere Forschungen bieten.
Da die Höhle weitgehend ohne Seiltechnik befahrbar ist, ist sie bestens geeignet, um auch jungen Nachwuchsforschern die moderne Höhlendokumentation möglichst gefahrlos näherzubringen.
Der etwa einstündige Zustieg zum Eingang erfolgte im strömenden Regen über die Plankerau-Alm. Die Nässe des Zustiegs war aber in den weitgehend trockenen, schönen Gängen der Bärenhöhle bald vergessen. Der Weg führte vom Eingang „Blasloch“ über den schön dekorierten Verbindungsgang in die nordwestlichsten Höhlenteile.
Dort konnten zwei Fortsetzungen weiter erforscht werden. Leider endeten beide Gänge bereits nach wenigen Metern. Im Bereich des Verbindungsganges hatte das Team aber bei der nächsten offenen Fortsetzung mehr Glück. Ein schöner deutlich bewetterter Gang führt von dort in Richtung Süden. Nach 35 m endet der Gang an einem Versturz. Etwa 10 m davor war es aber möglich, weiter in Richtung Süden vorzudringen. Der steil abfallende Gang ist 1-3 m breit und 2-6 m hoch. Er weist für die Höhle typische, schöne gotische Profile auf.
Nach etwa 90 m knickt der Gang in Richtung Südosten ab und wird deutlich kleinräumiger. Schöne Sinterröhrchen und mehrere bis zu 60 cm hohe, weiße Stalagmiten zieren diesen Teil.

Nach insgesamt 130 m verengt sich der Gang, der Milchstraße genannt wurde, noch weiter zu einem stark bewetterten Schluf. Die Joghurtquetsche, eine mit feuchter Bergmilch ausgekleidete Engstelle, führt schließlich wieder in großräumige Höhlenteile. Hier wurde die Vermessung an einer Ganggabelung abgebrochen. Beide Fortsetzungen führen geräumig weiter und bieten gute Ansatzpunkte für weitere Forschungen. 
Insgesamt erbrachte die Forschungstour 196 m Neuland, wodurch sich die vermessene Gesamtlänge der Unteren Brettstein Bärenhöhle auf 4.689 m erhöhte.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Höhlenrettungs-Ausbildung auf der Tauplitzalm

Von 01.-03. Juli 2011 fand auf der Tauplitzalm die Höhlenrettungs-Ausbildung des Steirischen Landesverbandes statt.

Geübt wurde in verschiedenen Höhlen am Tauplitzalm-Plateau und an Stationen im Freien.
Neben Höhlenrettungs-Techniken standen auch Erste Hilfe und Raumerweiterunstechniken auf dem Programm. Insgesamt nahmen 30 Höhlenretter an der Ausbildung teil.

Die Einsatzstelle Bad Mitterndorf, welche diese Ausbildung plante und leitete war mit insgesamt 7 Personen an der Übung beteiligt.

Teilnehmer der Est. Bad Mitterndorf: Heidrun ANDRÉ, Peter JEUTTER, Christoph LECHNER, Rudolf RIESEMANN, Franz SCHMIDT, Robert SEEBACHER und Hans STIEG.

Freitag, 25. März 2011

DÖF-Sonnenleiter-Höhlensystem wächst weiter.

In der Zeit von 14. bis 17. März 2011 wurden die Forschungen im Höhlenteil Ozonloch, des DÖF-Sonnenleiter-Höhlensystems fortgesetzt.

An der insgesamt 71-stündigen Biwaktour beteiligten sich diesmal Heidrun André, Lukas Plan und Robert Seebacher.

Am ersten Tag erfolgte der etwa zweistündige Aufstieg zum Eingang mittels Tourenschi. Anschließend hieß es mit dem umfangreichen Material bis zum Biwak in 462 m Tiefe abzusteigen. Der bestehende Schlafplatz musste etwas umgestaltet werden, da dieser für drei Personen nicht groß genug war. Dies gelang ohne nennenswerte Schwierigkeiten und einer ersten geruhsamen Biwaknacht stand nichts mehr im Wege.

Am nächsten Morgen stieg das Team bis zum Traglbach (-580 m) ab. Dort beginnt ein langer, ansteigender und teilweise sehr beschwerlicher Weg unter das Große Tragl hinein. Ziel der Tour war ein unerforschter Schlot am Ende des Gangverlaufes in einer Tiefe von rund 450 m. Vom Biwak bis dorthin dauert der Zustieg etwa 2 Stunden.


Der Schlot wurde bereits im Jänner 2008 bis auf eine Höhe von ca. 30 m erklettert. Nun wurde mittels Akku-Bohrhammer eine weitere, 26 m hohe, stark verlehmte Wandpartie bezwungen. Oberhalb gelang es einen horizontalen, in Richtung Nordosten ziehenden Gang zu entdecken. Jedoch stoppte nach wenigen Metern ein weiteres Hindernis den Vorstoß - diesmal eine Schachtquerung. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, entschloss man sich, dort am nächsten Tag weiterzumachen und beim Rückweg ins Biwak noch einige Reststrecken zu vermessen.
Am zweiten Forschungstag war die Schachtquerung dann schnell überwunden und das Team gelangte in die deutlich bewetterte Fortsetzung des Ganges. Dieser konnte etwa 150 m in Richtung NO, bis zu einem großen Schlot verfolgt werden. Auch in diesem Schlot gelang es mit Hilfe des Akku-Bohrhammers etwa 30 m bis zu einem Zwischenboden aufzusteigen. Leider führt die senkrechte Passage von dort noch mindestens 10 m weiter nach oben und die Forschung musste an dieser Stelle wegen Seilmangels abgebrochen werden. Der erreichte Endpunkt liegt bereits in einer Tiefe von „nur“ noch 386 m. Hier konnten zwei Fledermausskelette entdeckt werden, wovon eines aufgesammelt und gemeinsam mit weiteren Proben zur Bestimmung ans Naturhistorische Museum Wien übermittelt wurde.
Mehrere noch offene Fortsetzungen in diesem Bereich, lassen weiter hoffen, hier noch tiefer in Richtung Zentralplateau des Toten Gebirges vordringen zu können.

Diese Forschungsfahrt erbrachte insgesamt 465 m Neuland, wodurch die vermessene Gesamtlänge des DÖF-Sonnenleiter-Höhlensystems auf 23.159 m anwuchs. Die Horizontalerstreckung des Systems erhöhte sich geringfügig auf 1.623 m.